Forge of Empires

Forge of Empires ist ein strategisches, rundenbasiertes Spiel, welches das Erobern anderer Länder in den Vordergrund stellt.

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Überblick

Forge of Empires erinnert im ersten Moment an Age of Empires, hat sich aber tatsächlich nicht allzuviel von dem Spiel abgeschaut.

Man beginnt im Bronze Zeitalter und beginnt sich langsam mit einer immer größer werdenden Armee hochzuarbeiten. Über eine Städtebausimulation bis hin zu einem Strategiespiel mit hexagonaler Ansicht ist hier alles dabei.

Das Bezahlsystem findet ein gutes Gleichgewicht zwischen Free2Play und Pay2Win, lässt aber für Spieler, die einiges an Geld investieren, ein paar Vorteile zu. Wen das nicht stört, wird ein nettes Spielerlebnis haben.

Insbesondere der Spieler gegen Spieler Part, der in einem extra dafür vorhergesehen Turm stattfindet, verspricht interessante Auseinandersetzungen und längeren Spielspaß. Wer Forge of Empires bisher noch nicht gespielt hat, kann ohne Zweifel einen Blick riskieren und für sich selber entscheiden, ob er die Mischung aus Strategie und Simulation mag.

Vollständige Rezension

Der Aufbau eines Königreichs

In Forge of Empires beginnt man mit einem kleinen Dorf, welches nach und nach anwächst und zu einem großen Imperium herangedeihen soll. Doch am Anfang müsst Ihr erst einmal mit ein paar kleinen Hütten und nur wenig Einwohnern auskommen. In der Zeit ist es wichtig, dass Ihr Aufgaben von Euren Beratern übernehmt, durch die Eure Siedlung größer wird und recht schnell zu einem Dorf heranwächst, wodurch Ihr dann Soldaten trainieren und in die ersten Schlachten ziehen könnt. Dabei ist es wichtig, auf die Populationsdichte und die Fröhlichkeit der Einwohner zu achten. Wenn beides im Einklang ist, werden neue Soldaten schneller gebaut.

Für den Bau gibt es nur zwei Ressourcen, die Euch dabei helfen, ein Königreich zu erschaffen: Vorräte und Münzen. Letztere bekommt man von den Häusern seiner Bürger. Diese werden mit der Zeit generiert und können dann eingesammelt werden. Die Menge der Münzen hängt vom Nachforschungslevel und dementsprechend der Qualität des Hauses ab. Umso höher das Forschungslevel, desto bessere Unterkünfte können gebaut werden, die dann mehr Einkommen generieren.

Vorräte erlauben das Bauen von wichtigen Gebäuden, um beispielsweise Soldaten besser trainieren zu können und Gegenstände herzustellen, die noch mehr Vorräte generieren. Gebäude kosten dabei kein Geld oder Vorräte, sondern benötigen immer nur eine bestimmte Zeit, bis man sie erbauen kann.

Die Ressourcen und die Schlacht

Mit den Vorräten kann man seine Stadt vergrößern, indem man mehr Soldaten baut und mit denen dann die Nachbarzonen auskundschaftet. Sollte man ein Gebiet finden, dass angreifbar ist, schickt man die Soldaten rein und versucht dieses dann einzunehmen.

Sobald man in eine Schlacht zieht, ändert sich das Layout des Spiels zu einer hexagonalen Karte. Hier fängt dann der rundenbasierte Part an. Jeweils abwechselnd macht erst Ihr und dann Euer Gegner einen Zug. Sobald Soldaten sich dann gegenüber stehen, geht es in den Kampf über. Gewinner ist hier, wer ein höheres Forschungslevel und daraus resultierende stärkere Armeen hat. Bevor Ihr in den Kampf zieht solltet Ihr also genau darauf achten, dass Ihr Eure Männchen hochgelevelt habt.

Wer nur gegen andere Spieler kämpfen möchte, ohne dabei ein neues Land einzunehmen, kann das im PVP Turm machen. Hier werden Turniere abgehalten und man kann gegen andere Spieler antreten. Der Unterschied zu normalen Schlachten ist aber, dass man hier nur seine angreifende Armee kontrolliert. Die Verteidigung übernimmt der PC. Sollte man Soldaten verlieren, ist das nicht schlimm. Nach jedem Kampf bekommt man alle getöteten Einheiten wieder.
Für das Gewinnen gibt es so genannte Kommanderpunkte, die dann gegen Gegenstände eingetauscht werden können.

Nur wer zahlt, kommt auch schnell weiter

Die Entwickler von Forge of Empires haben das Bezahlsystem sehr clever integriert. Allen voran bekannt aus mobilen Spielen, kann man hier Diamanten kaufen, um viele Prozesse im Spiel zu beschleunigen. Wer also keine Stunde bis zur Fertigstellung eines Gebäudes warten möchte, muss in die Tasche greifen. Die Preise fangen hier bei knapp 5€ an, wodurch man dann ungefähr bis zu drei Gebäude sofort fertigstellen kann.

Wer will, darf seine Diamanten aber auch in seine Soldaten stecken. Dadurch sind sie in der Schlacht stärker oder vielzähliger vertreten. Das hört sich, insbesondere beim PVP Aspekt, aber eher unfair an und das ist es tatsächlich auch. Wer tief in die Tasche greift bekommt dadurch einen immensen Vorteil gegenüber anderen Spielern, wodurch die berechtigte Frage entsteht, ob es überhaupt sinnvoll ist, den Titel ohne Geld zu spielen. So bekommt man zwar Diamanten nach Abschluss von bestimmten Aufgaben, die sind aber so gering, dass es sich kaum lohnt tagelang zu zocken, nur um am Ende dann ein Gebäude schneller aufbauen zu lassen. Besonders ärgerlich wird es dann im späteren Spielverlauf, wenn es teilweise einen Tag dauert, bis eine Aktion abgeschlossen ist.

Fazit: Cooles Spiel oder Geldfalle?

Laut einigen Forge of Empires Spielern, war der Titel mal ein kleiner Geheimtipp, der eine sinnvolle und kostenlose Alternative zum RTS-Einheitsbrei darstellte. Mittlerweile sind die Entwickler aber sehr gierig geworden und man wird immer wieder daran erinnert, dass man Geld für die Inhalte bezahlen kann. Das Bauen von Gebäuden dauert teilweise sehr lange und wenn man gegen eine Armee antritt, für die Geld bezahlt wurde, hat man kaum eine reelle Chance zu gewinnen. Unterm Strich bleibt somit eine gute Idee, die durch das Pay2Win-Modell krass zerpflückt wurde. Wer kurzzeitig Spaß haben möchte, ohne dabei Geld auszugeben, kann hier sicherlich mal Probe spielen. Man wird aber schnell merken, dass man ohne das Benutzen von Diamanten nicht wirklich in die Gänge kommt.

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Grafik: animierte Kunstwerke
PvP: gilde oder Fraktionen PvE PvP
Einfluss vom In-Game Shop: medium
Erfahrung Rate: schnell

Originalität
Die Mischung aus Strategie und Aufbausimulation ist so in anderen Spielen selten vorzufinden.

Was Uns Gefallen Hat

Coole Mischung aus Aufbau und Strategie

Hexagonale Kämpfe

PvP Turm

Was uns nicht gefallen hat

Mit der Zeit nur sehr langsames Vorankommen

Spieler

die Geld investieren kommen viel schneller voran


Spaßfaktor
4.0 out of 5
Community
4.0 out of 5
Grafik
4.0 out of 5
8,3
Ausgezeichnet

Review summary

  1. Der Aufbau eines Königreichs
  2. Die Ressourcen und die Schlacht
  3. Nur wer zahlt, kommt auch schnell weiter
  4. Fazit: Cooles Spiel oder Geldfalle?

Was uns gefallen hat

Coole Mischung aus Aufbau und Strategie
Hexagonale Kämpfe
PvP Turm

Was uns nicht gefallen hat

Mit der Zeit nur sehr langsames Vorankommen
Spieler
die Geld investieren kommen viel schneller voran
8,3
Grafik - 80 / 100
Spaßfaktor - 80 / 100
Langlebigkeit - 80 / 100
Originalität - 80 / 100
Community - 80 / 100

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