Warframe

Bock auf Space-Ninjas mit Laserschwertern und dicken Wummen? Wer nicht!

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Überblick

Mit Warframe kommt der ultimative Kooperationsshooter. Nicht nur auf dem PC, sondern auch auf der PlayStation 4 darf man kostenlos seine Feinde über den Haufen knallen und im Stil von Spielen wie Unreal Tournament anderen schnelllebig Feuer unterm Hintern machen.

Mit bis zu vier Spielern kann man losziehen und futuristische Welten erkunden. Als Tenno, eine Art Ninja-Clan, muss man die Grineer aufhalten, das Sonnensystem einzunehmen und die Welten in Unheil zu stürzen. Hört sich verdammt cool an, ist es tatsächlich auch.

Die Lotus bringt einem alles bei, was man über die Warframes wissen muss, um im Kampf zu überleben und seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Dank einem kostenlosen System, schneller Action und guter Grafik, zieht einen Warframe von Anfang an in seinen Bann.

Trailer

Vollständige Rezension

Kooperation ist das Stichwort

Warframe baut auf einem vier Spieler Kooperationsmodus auf, in dem man mit bis zu drei Kollegen die Welt der Tenno aufräumen und vor den bösartigen Grineer schützen muss - und diese gibt es zu hauf. Das Spiel orientiert sich ein wenig am Mehrspieler von Mass Effect 3, nur das die Welt hier um einiges offener ist. Nach dem man seinen Space-Ninja gewählt, eingekleidet und losgeschickt hat, darf man mit akrobatischen Künsten über das Spielfeld hüpfen und draufloshacken – oder schießen, je nachdem, was man lieber macht.

Die Missionen haben dabei zwar unterschiedliche Namen, sind aber alle ähnlich aufgebaut: Entweder muss man Geiseln retten und dabei 100 Gegner wegballern, oder man bekommt den Auftrag einen Reaktor zu zerstören, während man dabei 100 Gegner wegballert. Am Ende läuft es auf dasselbe hinaus. Das ist aber auch so gewollt, denn das Spiel konzentriert sich vordergründig auf seine schnelle Action und das Umnieten von Gegnern. Das eigentliche Missionsziel rückt dabei eher in den Hintergrund.

Die Entwickler haben sich einige Mühe gegeben, dass sich das Töten und umherspringen möglichst spaßig anfühlt. Dank einer starken Wumme und ordentlich zum erschießen, hat man immer wieder Lust sich aufs Neue Gegnerhorden zu stürzen. So ist man zwar nicht übermächtigt, hat aber genug Bumms, um auch größere Massen zu überstehen und als Sieger hervorzugehen.

Grafisch keine Meisterleistung, dafür auch auf alten PCs flüssig

Warframe ist zwar nicht der schönste Free2Play Titel, dafür sehen die Charaktere sehr schick aus und Animationen sind alle durchweg flüssig und schick inszeniert. Insbesondere die ninjamäßige Akrobatik ist anfangs beeindruckend. Einzig die Umgebungen könnten mehr Details vertragen, da sie teilweise sehr karg und steril rüberkommen. Das wird auch nicht durch die Effekte wie Feuer besser gemacht, da Bloom krass aufgedreht ist. Glücklicherweise kann man in den Einstellungen einiges abändern. Davon ab, gehört Warframe nämlich zu einem der am besten aussehenden Free2Play Games überhaupt.

Der Waffenmarkt

In Warframe gibt es insgesamt drei Klassen: Volt, bei der man schon am Namen hört, dass sie in elektrischen Angriffen spezialisiert. Nyx, die Psycho-Kräfte hat und dafür sorgt, dass sich Gegner gegenseitig an den Hals springen. Und Loki, benannt nach dem nordischen Gott, die sich unsichtbar machen kann. Die Fähigkeiten hat man sich schnell eingeprägt. Wer einen Tag im Spiel versenkt, wird schnell auch die restlichen Fertigkeiten freischalten. Das ist zwar schade, so hat man aber mehr Zeit zum rumprobieren. Die Klassen sind dabei nicht auf bestimmte Waffen beschränkt, was aber auch gut so ist, da man viele der Wummen und Laserschwerter mit echtem Geld kaufen kann.

Neben Knarren, darf man aber auch beispielsweise zu exklusiven Haustieren greifen, die man nur mit Geld kaufen kann. Diese sehen nicht nur knuffig aus, sondern können im Kampf durch das Stunnen und Schießen von Gegnern helfen. Außerdem kann man beispielsweise Boosts kaufen, die dann dafür sorgen, dass man mehr Mods für seinen Warframe und seine Waffen nutzen kann. Das ist natürlich ein großer Vorteil. Da man aber zusammen im Team gegen Computergegner spielt, hat man hier keine unfairen Vorteile. Wer trotzdem nichts kaufen möchte, muss hier auf nichts verzichten. Im Spiel bekommt man die Währung Credits. Mit jedem Sieg und neuem Level gibt es diese als Belohnung. So kann man zwar nicht alles kaufen, wie Haustiere oder Booster, dafür aber neue Waffen und Frames. Wer also nichts dagegen hat kein Schoßhündchen dabei zu haben und nicht zwingend schneller Erfahrungspunkte benötigt, wird hier schnell glücklich werden.

Fazit: Für Actionspieler genau das Richtige

Entwickler Digital Extremes haben mit Warframe einen spaßigen Free2Play Titel erschaffen, der insbesondere für Shooterfans genau das Richtige ist. Hier steht nicht das Bezahlen der Inhalte im Vordergrund, sondern Spaß am Zusammenspiel zu haben. Alles kann durch die In-Game Währung Credits gekauft werden – außer eben Boosts oder Haustiere, die für den Spielverlauf aber nicht unbedingt notwendig sind.

Die Welten könnten ein wenig mehr Detail und die Missionen ein wenig mehr Varietät vertragen. Davon ab, kann man hier kostenlos einige Stunden an Spielzeit versenken, was insbesondere an dem coolen Kooperationsmodus liegt und an einer tollen Community, bei der man immer wen zum mitspielen findet. Darüber hinaus bekommt der Titel monatliche Updates, wodurch es nicht schnell langweilig werden sollte.

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Grafik: komplett in 3D
PvP: PvE
Einfluss vom In-Game Shop: schwach
Erfahrung Rate: medium

Originalität
Dank Space-Ninjas mit akrobatischen Fähigkeiten und richtig gutem Kooperationsmodus, strotzt der Titel nur so vor Originalität.

Was Uns Gefallen Hat

Ninja treffen auf den Weltraum

Sehr schicke Grafik

Toller Kooperationsmodus

Viele Waffen können auch ohne Geld freigeschaltet werden

Was uns nicht gefallen hat

Missionen wiederholen sich

Detailarme Umgebungen


Spaßfaktor
4.0 out of 5
Community
4.0 out of 5
Grafik
4.0 out of 5
7,0
Für Echte Fans

Review summary

  1. Kooperation ist das Stichwort
  2. Grafisch keine Meisterleistung, dafür auch auf alten PCs flüssig
  3. Der Waffenmarkt
  4. Fazit: Für Actionspieler genau das Richtige

Was uns gefallen hat

Ninja treffen auf den Weltraum
Sehr schicke Grafik
Toller Kooperationsmodus
Viele Waffen können auch ohne Geld freigeschaltet werden

Was uns nicht gefallen hat

Missionen wiederholen sich
Detailarme Umgebungen
7,0
Grafik - 80 / 100
Spaßfaktor - 80 / 100
Langlebigkeit - 80 / 100
Originalität - 80 / 100
Community - 80 / 100

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