Last Chaos

Koreanisches MMORPG - Ein älteres Spiel, das ursprünglich von Aeria Games herausgebracht wurde. Last Chaos versucht die Essenz von klassischen Western-MMOs einzufangen.

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Überblick

Last Chaos hat etwas von einer Kuriosität. Trotz seines Alters und seiner schwindenden Beliebtheit scheint es in einem MMO-Ökosystem aufrecht erhalten zu werden. Es ist ein Relikt einer vergangenen Zeit und vielleicht ist es deswegen so ansprechend für manche Spieler.

Ursprünglich 2006 von Aeria Games als ihr erstes Spiel herausgebracht, hat Last Chaos vor kurzem den Besitzer gewechselt und wird jetzt von Gamigo betreut. Last Chaos ist ein Spiel, dass unter seinem Alter leidet. Seine Grafik, Animationen und System sind Atteste seines Alters. Nichts davon beeindruckt heutzutage noch.

Wer aber nach einer nostalgischen MMO-Erfahrung sucht, wird Last Chaos unterhaltend finden. Es bietet ein klassisches Gefühl, das moderne Spiele meistens nicht haben. Last Chaos prahlt mit einem Überfluss an Klassen, die aber auf vorbestimmte Geschlechter beschränkt sind. Leider ist das Gameplay eher öde, trotz der vielen Klassen und der charmanten Nostalgie. Es wiederholt sich und ist meistens uninteressant.

➔ Wichtigste Merkmale:

  • Wächter-System
  • Level Cap liegt bei 184
  • Klassisches Gameplay
  • Robustes Crafting

Trailer

Vollständige Rezension

Ein Relikt der Vergangenheit

Das Abenteuer beginnt

Der auffallendste Aspekt von Last Chaos ist die Grafik. Während das Spiel auf einer Höhe mit anderen Spielen seiner Zeit ist, wird schnell klar, dass Last Chaos in einigen Bereichen zu wünschen übrig lässt. Gegner fallen vom Himmel, sobald man sie sieht und die Auflösung ist auf 32bits beschränkt. Animationen lassen ebenfalls einige Wünsche offen.

Das Spiel wirft einen ins Startergebiet, ohne großartige Erklärungen. Und gibt dir die Aufgabe, einige kleinere Gegner zu killen. Quests sind hier nach dem MMO-Standard ausgerichtet. Die meisten lassen sich mit dem Töten von Mobs oder dem Sammeln von bestimmten Items zusammenfassen, um dann eine Belohnung vom Questgeber zu erhalten.

Es kann schwer sein mitzubekommen, wenn man ein Level macht, da es keinen Hinweis oder einen Alarm gibt. Sobald dies aber passiert, gibt es Fähigkeitenpunkte, die in Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution oder Intelligenz investiert werden können. Wegen diesem System muss man sich erst einmal im Spiel einfinden und genau plannen, um seinen Charakter erfolgreich aufzubauen.

Das Spiel benötigt sehr viel Vorwissen, damit man es komplett versteht. Während das für manche anstrengend sein kann, denke ich, dass Spieler, die an alte Spiele gewöhnt sind, wie eben Hardcore RPGs mit Statistiken, das System mögen werden.

Wächter und das Level-System

Eines der coolsten Features des Spiels und eines, dass die hohe Lernkurve etwas verringert, ist das Wächter-System. Wächter sind wie Mentoren. Sie sind Spieler mit einem höheren Level und helfen neuen Spielern durch den Anfang des Spiels. Neue Spieler können ein Menü öffnen und von einer Liste an potentiellen Wächtern auswählen. Ihr Wächter wird bis Level 30 bei ihnen sein. Wer möchte, kann auch nach diesem Punkt noch mit seinem Wächter spielen.

Wächter sind wie Mentoren. Sie sind Spieler mit einem höheren Level und helfen neuen Spielern durch den Anfang des Spiels.

Ich denke, dass dieses Lernsystem sehr einzigartig ist, da es Möglichkeiten bietet, sich mit anderen Spieler anzufreunden und zu interagieren. Insgesamt ist es eine interessante Lösung, da das Spiel kein Tutorial besitzt. Jedoch muss man einen guten Wächter erst einmal finden und mit einem zu spielen, der gar keine Lust hat, mag das anfängliche Spielgefühl trüben..

Zum Glück dauert das Wächter-System, wie bereits erwähnt, nur bis Level 30 an. Denn ab Level 31 kann man seine fortgeschrittene Klasse wählen. Jede Basisklasse hat zwei Spezialisierungen, aus denen man wählen kann, welchen den Fortschritt auf verschiedene Wege anpassen. Während dies nicht neu ist, ist es einer meiner Lieblingsaspekte von MMOs, die dieses Feature haben. Es gibt Spielern eine zusätzlichen Personalisierungsgrad und fügt einen Anreiz hinzu, Inhalte nochmal mit anderer Spezialisierung zu spielen. .

Nachdem eine Spezialisierung ausgewählt wurde, ist es Zeit zum Level Cap zu grinden. Dieses liegt derzeit bei krassen 184. Es ist eines der höheren Level Caps die ich bisher in einem Spiel gesehen und sorgen dafür, dass der Aufstieg stark mit Grinden zusammenhängt. Dies ist nicht zwingend schlecht, denn es gehört zum nostalgischen Gefühl des Spiels.

Das Handwerk des Craftings lernen

Obwohl Last Chaos schon einiges an Tiefe mit seinem Standard-Gameplay mitbringt, ist das Crafting nochmal auf einer anderen Ebene. Es funktioniert in einem gestaffelten System. Angefangen bei der Sammelphase. Diese ist in drei Fähigkeitensets unterteilt: Erz abbauen, Kräuterkunde und Absorption. Diese werden genutzt, um Rohmaterialien zu sammeln. Die Materialien werden geschliffen durch Stein-Verarbeitungen, Energie-Verarbeitung und Kräuter-Verarbeitung. Danach fängt das tatsächliche Crafting an. Dieses besteht aus Waffenschmieden, Rüstungsschmieden und Alchemie.

Crafting ist auf einer anderen Ebene

Ich hatte tatsächlich sehr viel Spaß mit dem Crafting. Es überraschte mich, dass es eines meiner Lieblingsaspekte des Spiels ist. Das Fortschreiten durch verschiedene Tiers und jedes Handwerk zu meistern was befriedigender als andere Aspekte im Spiel.

Finale Gedanken

Last Chaos ist ein altes Spiel. Schlicht und einfach. Es gibt spaßige Aspekte. Ich habe das Crafting sehr genossen und das Wächter-System macht die Interaktion mit der Hardcore-Spielerbasis angenehmer. Aufgrund seines Alters hat Last Chaos aber eine Fülle an Problemen. Es ist grafisch ernüchtern. Das UI ist durcheinander und zu Lernen, wie man es spielt, kann genauso herausfordernd wie das eigentliche Spielen sein.

So unglücklich diese Aspekte auch sind, bietet Last Chaos trotzdem eine einzigartige Hardcore-Erfahrung. Das Spiel spricht Spieler an, die sich zu sehr an die Hand genommen fühlen in modernen MMOs. Ich denke, der Fakt, dass dieses Spiel solange überlebt hat und eine kleine, aber loyale Spielerschaft hat, spricht dafür.

Last Chaos ist nicht für den Gelegenheitsspieler, der gerade mal reinschauen möchte, sondern für diejenigen, die die komplexeren Spiele einer längst vergessenen Zeit vermissen.

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Grafik: komplett in 3D
PvP: alle gegen alle gilde oder Fraktionen PvE
Einfluss vom In-Game Shop: medium
Erfahrung Rate: medium

Originalität
Der originellste Aspekt von Last Choas ist das Wächter-System. Dieses erlaubt neuen Spieler mit Veteranen in einer Gruppe zu sein, um alles über das Spiel zu lernen.

Was Uns Gefallen Hat

Gutes Crafting-System

Spaßiges Wächter-System

Was uns nicht gefallen hat

Schlechte Grafik

Verwirrendes HUD

Keine Tutorials


Spaßfaktor
4.5 out of 5
Community
3.5 out of 5
Grafik
3.0 out of 5
9,2
Meisterwerk

Review summary

  1. Ein Relikt der Vergangenheit
  2. Wächter und das Level-System
  3. Das Handwerk des Craftings lernen
  4. Finale Gedanken

Was uns gefallen hat

Gutes Crafting-System
Spaßiges Wächter-System

Was uns nicht gefallen hat

Schlechte Grafik
Verwirrendes HUD
Keine Tutorials
9,2
Grafik - 60 / 100
Spaßfaktor - 90 / 100
Langlebigkeit - 80 / 100
Originalität - 80 / 100
Community - 70 / 100

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